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Einteilung


Man unterscheidet heute vier wesentliche Gruppen, den Diabetes mellitus Typ 1, den Diabetes mellitus Typ 2, die spezifischen Diabetesformen und den Gestationsdiabetes („Schwangerschaftsdiabetes“).

 

Diabetes mellitus Typ 1
Der Typ 1 Diabetes beruht auf einer Zerstörung der insulinproduzierenden Zellen, was zu einem absoluten Insulinmangel führt. Als Ursachen gelten heute das Zusammenwirken von erblicher Veranlagung, einer Fehlsteuerung des Immunsystems und äussere Faktoren. Oftmals manifestiert sich der Typ 1 Diabetes vor dem 40. Lebensjahr. Rund 5 - 15% der Patienten mit Diabetes haben einen Diabetes mellitus Typ1.

Diabetes mellitus Typ 2
Der Typ 2 Diabetes entsteht, wenn der Körper zwar noch Insulin produziert, aber nicht genug („relativer Insulinmangel“), oder die Körperzellen vermindert auf Insulin ansprechen („Insulinresistenz“). Auslösende Faktoren sind erblich und nicht-erblich, dabei spielen Bewegungsmangel und Übergewicht eine wichtige Rolle. Der Typ 2 Diabetes ist mit Abstand die häufigste Diabetesform und macht 85 - 95% der Personen mit Diabetes mellitus aus.

Spezifische Diabetestypen
Zu dieser Gruppe gehört eine Vielzahl von Erkrankungen, die zu erhöhten Blutzuckerwerten führen. Dazu zählen z. B. ein genetischer Defekt der Funktion der Insulin produzierenden Zellen, Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse (Pankreas), hormonelle Erkrankungen und Medikamente (z. B. Steroide) als Auslöser. Diese Diabetesformen sind selten.

Gestationsdiabetes
Dazu zählt jeder neu entdeckte Diabetes mellitus in der Schwangerschaft. Die Blutzuckerwerte sind normalerweise in der frühen Schwangerschaft tiefer als bei nicht-schwangeren Frauen. Erhöhte Blutzuckerwerte deuten in dieser Phase deshalb auf einen vorbestehenden Diabetes hin. Alle schwangeren Frauen sollten zwischen der 24. und 28. Schwangerschaftswoche, bei Risikofaktoren (z. B. übergewichtige Frauen, familiäre Belastung) bereits früher (in der 12. Schwangerschaftswoche), auf einen Gestationsdiabetes hin untersucht werden. 

News

Fortbildungsnachmittag Endokrino-/Diabetologie:

"Schilddrüsen-Update"
Do, 28. Juni 2012, 13:30 – 18:00 Uhr

 

Info-Flyer

 

Nächstes Kolloquium:

 

Diabetes und Karzinomrisiko

 

Dr. Christian Rothermundt, Oberarzt mbF Onkologie, KSSG

Prof. Michael Brändle, FBL, Endokrinologie, Diabetologie, Osteologie, KSSG

 
Mi, 15. August 2012

18:30-20:30 Uhr

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