Die Insulinresistenz stellt einen bedeutenden Pathomechanismus in der Entwicklung eines Typ 2-Diabetes dar und wird oft schon Jahre vor der Manifestation des Diabetes beobachtet. Darüber hinaus findet man eine eingeschränkte Insulinsensitivität häufig bei Patientinnen mit Fertilitätsstörungen bei Vorliegen eines Polycystischen Ovarsyndroms (PCO-Syndrom). Die direkte Messung der Insulinwirkung auf die Blutzuckerkonzentration ist zwar möglich, jedoch aufgrund des hohen methodischen Aufwandes im Routinebetrieb nicht realisierbar. Zur Abschätzung einer Insulinresistenz kann der „HOMA-Index" (Homeostasis Model Assessment) eingesetzt werden. Er beinhaltet die Bestimmung von Nüchtern-Insulin und Nüchtern-Glucose und wird aus diesen beiden Parametern berechnet.
| Stadium | HOMA-Index | Beschreibung |
| 1 | < 2,0 | Insulinresistenz eher unwahrscheinlich |
| 2 | 2,0 - 2,5 | Hinweis auf eine mögliche Insulinresistenz |
| 3 | 2,6 - 5,0 | Insulinresistenz wahrscheinlich |
| 4 | > 5,0 | Durchschnittswert bei Typ-2 Diabetikern |
Fortbildungsnachmittag Endokrino-/Diabetologie:
"Schilddrüsen-Update"
Do, 28. Juni 2012, 13:30 – 18:00 Uhr
Nächstes Kolloquium:
Diabetes und Karzinomrisiko
Dr. Christian Rothermundt, Oberarzt mbF Onkologie, KSSG
Prof. Michael Brändle, FBL, Endokrinologie, Diabetologie, Osteologie, KSSG
Mi, 15. August 2012
18:30-20:30 Uhr
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